Homepage erstellen: Die Checkliste für kleine Unternehmen und Selbstständige
Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem ersten Klick sollten Ziel, Zielgruppe, Texte, Fotos, Domain, Pflichtangaben und Kontaktweg feststehen.
- Für geschäftlich genutzte Homepages sind Impressum, Datenschutzerklärung und, wenn Cookies oder Dienste von Drittanbietern laufen, eine Einwilligungsabfrage vorgesehen.
- Ein Baukasten lässt sich anhand von sechs Fragen vergleichen, mit Onepage als Beispiel.
- Die Reihenfolge führt in acht Schritten und vier Wochen vom Ziel bis zum Livegang.
- Am Ende stehen ein Kostenplan, die Wahl zwischen Selberbauen und Bauenlassen und eine Checkliste mit 17 Punkten zum Abhaken.
- Ziel, Zielgruppe und Fragen: wofür die Homepage da ist
- Inhalte, Texte und Fotos vorbereiten
- Domain, Hosting und Baukasten: die technische Grundlage
- Pflichtangaben: Impressum, Datenschutz und Einwilligung in Österreich und Deutschland
- Kontaktweg, Buchung und Google Unternehmensprofil
- Suchmaschinen und Barrierefreiheit: die Grundlagen
- Die Reihenfolge: acht Schritte in vier Wochen
- Kostenplan: was die Homepage einmalig und laufend kostet
- Selber bauen oder bauen lassen
- Die Checkliste zum Abhaken
Eine Homepage lässt sich zügig bauen, wenn vor dem ersten Klick die Grundlagen feststehen: wofür die Seite da ist, wer sie liest, welche Texte und Fotos vorliegen, woher Domain und Hosting kommen, welche Pflichtangaben hineingehören und wie Anfragen ankommen. Diese Checkliste geht die Punkte in der Reihenfolge durch, in der sie anfallen.
Die Beispiele stammen aus drei Betrieben: einer Ferienwohnung, einem Kunsthandwerk-Atelier und einer Physiotherapie-Praxis. Die Punkte gelten ebenso für die Tischlerei, die Steuerberaterin, den Coach oder die Fotografin. Gemeint sind Homepages, die informieren und Anfragen oder Buchungen auslösen. Ein Onlineshop ist ein eigenes Projekt mit zusätzlichen Pflichten und hier kein Thema.
*Links mit Sternchen sind Empfehlungslinks. Über sie erhält Styria Creative gegebenenfalls eine Vergütung, dich kostet das nichts extra.
Ziel, Zielgruppe und Fragen: wofür die Homepage da ist
Am Anfang steht ein einziges Ziel. Eine Homepage kann informieren, Anfragen auslösen, Termine füllen oder zur Buchung führen, und jedes Ziel verlangt andere Inhalte. Wer drei Ziele gleichzeitig verfolgt, baut eine Seite, die keines davon deutlich erreicht.
Das Ziel lässt sich in einem Satz festhalten: Die Homepage soll erreichen, dass eine bestimmte Gruppe eine bestimmte Handlung ausführt. Bei der Ferienwohnung schicken Urlaubsgäste eine Buchungsanfrage für ihren Wunschtermin. Beim Atelier melden sich Interessierte für eine Auftragsarbeit oder einen Atelierbesuch. In der Physiotherapie-Praxis buchen Patient:innen einen Termin.
Danach kommt die Zielgruppe mit den Fragen, die sie vor einer Entscheidung hat. Wer eine Ferienwohnung sucht, fragt nach Lage, Ausstattung, Preis, Haustieren und freien Terminen. Wer ein handgefertigtes Stück sucht, fragt nach Material, Lieferzeit, Auftragsarbeiten und Pflege. Wer Schmerzen hat, fragt nach Terminen, Behandlungsmethoden, Kostenerstattung und Anfahrt.
Jede Frage, die Interessierte vor dem Kontakt haben, bekommt auf der Homepage eine Antwort, und zwar dort, wo die Frage entsteht. Gute Quellen für die Liste sind die letzten zehn Anfragen per E-Mail, Telefon und Nachricht sowie die Fragen, die im Gespräch immer wieder kommen.
Das Ergebnis dieses Schritts passt auf ein Blatt: das Ziel in einem Satz, die Zielgruppe in zwei Sätzen und eine Liste der zehn häufigsten Fragen.
Inhalte, Texte und Fotos vorbereiten
Aus den Fragen entstehen die Abschnitte. Eine mögliche Reihenfolge für eine kleine Homepage: ein Einstieg, der in einem Satz sagt, was angeboten wird und für wen, dann das Angebot, die Antworten auf die häufigsten Fragen, ein Abschnitt über die Person oder den Betrieb, Bewertungen oder Referenzen und zum Schluss der Kontakt.
Texte und Fotos stehen vor dem Design, denn sie bestimmen, wie die Seite gebaut wird. Wer Überschriften und Absätze zuerst schreibt, baut danach eine Seite, die zum Inhalt passt, und muss nicht Text in fertige Kästchen pressen. Pro Abschnitt gilt eine Aussage, die Absätze bleiben kurz, und die Anrede (Du oder Sie) ist durchgehend gleich. Berufsbezeichnung und Ort stehen dort, wo Interessierte sie suchen, etwa „Physiotherapie in Leibnitz“ in der Hauptüberschrift.
Für Gesundheitsberufe gelten Werbebeschränkungen, etwa bei Heilversprechen und Erfolgsgarantien. Die Physiotherapie-Praxis beschreibt deshalb Methoden und Ablauf und sagt keine Heilung zu.
Fotos tragen den ersten Eindruck. Am besten wirken eigene Bilder: die Ferienwohnung bei Tageslicht, die Werkstücke im Atelier, die Praxisräume und die Menschen, die dort arbeiten. Handyfotos genügen, wenn Licht und Bildausschnitt stimmen. Bei der Ferienwohnung zeigen die Bilder den Zustand, den Gäste vorfinden.
Bei den Rechten gilt: Das Urheberrecht liegt bei der Person, die ein Foto aufgenommen hat. Für Bilder von Dritten braucht die Nutzung auf der Homepage eine Erlaubnis, am besten schriftlich. Abgebildete Personen müssen einwilligen, und Stockfotos haben Lizenzen, die Nutzung und Namensnennung regeln.
Vor dem Hochladen werden Bilder verkleinert, weil große Dateien die Seite verlangsamen, vor allem am Handy. Jedes Bild bekommt einen Dateinamen, der den Inhalt beschreibt, und später einen Alt-Text. Bilder aus KI-Werkzeugen sind möglich; wo Gäste oder Kund:innen ein echtes Foto erwarten, etwa bei Zimmern, Praxisräumen und Personen, gehören echte Aufnahmen auf die Seite.
Domain, Hosting und Baukasten: die technische Grundlage
Die Domain ist die Adresse der Homepage. Sie ist kurz, lässt sich gut diktieren und enthält den Namen des Betriebs. Für Österreich liegt .at nahe, für Deutschland .de. Umlaute und Bindestriche erschweren das Weitersagen. Registriert wird die Domain bei einem Anbieter, zum Beispiel bei Hostinger*, und sie wird jährlich bezahlt. Als Inhaber:in steht der Betrieb im Vertrag, auch wenn jemand anderes die Einrichtung übernimmt.
Das Hosting legt die Dateien der Homepage auf einen Server, der rund um die Uhr erreichbar ist. Bei einem Baukasten ist das Hosting im Tarif enthalten. Bei WordPress wird der Speicherplatz getrennt gemietet, und Updates und Sicherungen übernimmt der Betrieb selbst. Wo der Server steht, gehört in die Datenschutzerklärung.
Für eine kleine Homepage ist ein Baukasten ein naheliegender Weg: Editor, Hosting und Vorlagen kommen aus einer Hand. Beim Vergleich helfen sechs Fragen. Die Tabelle nennt sie mit Onepage* als Beispiel, Stand der Preisseite am 29. Oktober 2026, alle Preise netto bei 24 Monaten Laufzeit.
| Prüffrage | Worauf es ankommt | Beispiel Onepage |
|---|---|---|
| Kosten und Laufzeit | Monatspreis, Mindestlaufzeit und Vorauszahlung vergleichen. | Free 0 Euro, Essential ab 9,90 Euro im Monat, je nach Laufzeit |
| Seitenzahl | Wächst die Homepage, wird die Zahl der Unterseiten zum Limit. | Free 5 Seiten, Essential 100 Seiten |
| Datenschutz | Serverstandort und Einwilligungslösung erleichtern die Rechtstexte. | Server in der EU, Einwilligungslösung nach DSGVO ab Essential |
| Blog und CMS | Regelmäßige Beiträge und viele Einträge brauchen eine Blog-Funktion. | Blog und CMS-Sammlungen ab Essential, das CMS ist im Menü von Onepage noch als „bald“ markiert |
| Handyansicht | Besucher:innen öffnen die Seite auch am Handy, darum sollte sich die Ansicht getrennt prüfen und anpassen lassen. | Handyansicht im Editor prüfbar |
| KI-Unterstützung | Ein Assistent kann Abschnitte und Texte vorschlagen. | Onepage Agent im Konto, Anbindung über MCP in jedem Plan, auch in Free |
Vor der Entscheidung bleibt eine siebte Frage: ob sich Inhalte mitnehmen lassen, wenn der Anbieter gewechselt wird. Wer sie vor dem Start klärt, bleibt unabhängig.
Pflichtangaben: Impressum, Datenschutz und Einwilligung in Österreich und Deutschland
Die folgenden Hinweise geben Orientierung für Österreich und Deutschland und ersetzen keine Rechtsberatung. Im Zweifel klären die Wirtschaftskammer, die IHK oder eine Rechtsanwaltskanzlei die offenen Fragen. Sobald eine Homepage geschäftlich genutzt wird, sind drei Bausteine vorgesehen: das Impressum, die Datenschutzerklärung und, wenn Cookies oder Dienste von Drittanbietern laufen, eine Einwilligungsabfrage.
Das Impressum nennt, wer hinter der Seite steht: Name oder Firma, Anschrift, Kontaktangaben, bei Gewerbe und Berufen zusätzlich Angaben zu Aufsichtsbehörde, Kammer und Berufsbezeichnung. In Österreich ergibt sich die Pflicht aus § 5 E-Commerce-Gesetz, in Deutschland aus § 5 Digitale-Dienste-Gesetz. In Österreich kommt die Offenlegung nach § 25 Mediengesetz dazu, die meist im Impressum mitsteht.
Die Datenschutzerklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten die Homepage verarbeitet: durch das Kontaktformular, durch Server-Protokolle, durch eingebundene Karten, Videos und Schriften und durch Statistik-Werkzeuge. Grundlage ist die Datenschutz-Grundverordnung, deren Artikel 13 die Informationspflichten regelt. Wer später ein neues Werkzeug einbaut, ergänzt die Erklärung.
Für beide Texte gibt es Generatoren, die Fragen stellen und daraus einen Text erzeugen. Für das Impressum in Österreich bietet AdSimple einen an, für die Datenschutzerklärung eRecht24. Die Angaben zu Gewerbe, Kammer und eingebundenen Diensten liefert der Betrieb selbst, bei Sonderfällen hilft die Rechtsberatung.
Sobald die Seite Cookies setzt oder Dienste wie Statistik, Karten oder eingebettete Videos Daten an Dritte senden, fragt ein Einwilligungsbanner vorab um Erlaubnis. Ablehnen muss dabei so einfach sein wie Zustimmen. Technisch notwendige Cookies sind ausgenommen. Eine schlanke Homepage ohne Statistik, Karten und eingebettete Videos kommt oft ohne Banner aus.
Je nach Branche kommen weitere Angaben dazu, etwa die Berufsbezeichnung samt Aufsichtsbehörde bei Gesundheitsberufen und klare Preisangaben bei Ferienwohnungen. Impressum und Datenschutzerklärung sind von jeder Seite aus erreichbar, üblich ist die Fußzeile. Bei Fragen zu den Pflichtangaben helfen die Wirtschaftskammer oder eine Rechtsberatung.
Merksatz
Vor dem Start müssen Impressum, Datenschutzerklärung und der Kontaktweg stehen.
Kontaktweg, Buchung und Google Unternehmensprofil
Jede Frage, die Interessierte vor dem Kontakt haben, bekommt auf der Homepage eine Antwort, und zwar dort, wo die Frage entsteht.
Eine Homepage ohne klaren Kontaktweg verschenkt Anfragen. Der Kontaktweg folgt dem Ziel vom Anfang der Checkliste. Die Ferienwohnung braucht ein Anfrageformular mit Reisedatum und Personenzahl, bei Bedarf ergänzt um einen Buchungskalender. Das Atelier braucht ein Formular für Auftragsanfragen mit Platz für Maße, Material und Wunschtermin sowie Öffnungszeiten für Atelierbesuche. Die Physiotherapie-Praxis braucht eine Online-Terminbuchung oder eine Telefonnummer, die am Handy mit einem Tipp wählt.
Der Kontaktweg erscheint an drei Stellen: im Einstieg, am Ende jedes längeren Abschnitts und in der Fußzeile. Jeder Knopf sagt, was als Nächstes passiert, zum Beispiel „Anfrage senden“ oder „Termin buchen“. Neben dem Formular steht der Hinweis auf die Datenschutzerklärung.
Dazu gehört ein fester Ablauf für die Antworten: Festgelegt wird, wer das Postfach liest und in welcher Zeit die Rückmeldung kommt. Eine Angabe wie „Antwort innerhalb eines Werktags“ auf der Seite setzt Erwartungen und lässt sich einhalten.
Das Google Unternehmensprofil ist der Eintrag, der bei Suchen nach Betrieben in der Nähe und in Google Maps erscheint. Er ist kostenlos und verlangt eine Bestätigung, dass die antragstellende Person zum Betrieb gehört. Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Kategorie, Fotos und die Adresse der Homepage stimmen mit dem Impressum überein.
Bewertungen gehören zum Profil. Der naheliegende Weg zu den ersten Bewertungen ist, zufriedene Gäste und Kund:innen um eine Rückmeldung zu bitten. Sollen Bewertungen auch auf der Homepage erscheinen, gibt es Widgets wie Elfsight*. Solche Einbindungen senden Daten an Dritte und gehören deshalb in die Datenschutzerklärung und ins Einwilligungsbanner.
Suchmaschinen und Barrierefreiheit: die Grundlagen
Suchmaschinen lesen Text. Die Grundlagen sind überschaubar: Eine Seite behandelt ein Hauptthema. Der Seitentitel nennt Thema und Ort, die Hauptüberschrift (H1) kommt einmal vor und greift dasselbe auf, die Zwischenüberschriften gliedern die Fragen aus der ersten Liste. Die Meta-Beschreibung fasst die Seite in ein bis zwei Sätzen zusammen und lädt zum Klick ein.
Bilder bekommen Alt-Texte, die beschreiben, was zu sehen ist. Name, Anschrift und Telefonnummer lauten überall gleich: auf der Homepage, im Google Unternehmensprofil und in Verzeichnissen. Einheitliche Angaben erleichtern es Suchsystemen, die Einträge demselben Betrieb zuzuordnen.
Zur Technik gehören eine verschlüsselte Verbindung (https, das SSL-Zertifikat), eine Darstellung, die sich dem Bildschirm anpasst (Responsive Design), und kurze Ladezeiten. Alle drei lassen sich vor dem Start am eigenen Handy prüfen, und Baukästen liefern die ersten beiden meist mit.
Barrierefreiheit bedeutet, dass auch Menschen mit Seh-, Hör- oder Bewegungseinschränkungen die Seite nutzen können. Die gesetzliche Pflicht aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (Deutschland) und dem Barrierefreiheitsgesetz (Österreich) gilt seit 28. Juni 2025 für bestimmte Produkte und Dienstleistungen für Verbraucher:innen, etwa im Online-Handel. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind davon ausgenommen.
Unabhängig von der Pflicht verbessern wenige Maßnahmen die Nutzbarkeit für alle: ausreichender Kontrast zwischen Text und Hintergrund, lesbare Schriftgrößen, Alt-Texte, Überschriften in sinnvoller Reihenfolge, Bedienbarkeit per Tastatur und Formulare mit sichtbaren Beschriftungen. Die Web Content Accessibility Guidelines nennen für normalen Text ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 zu 1.
Die Reihenfolge: acht Schritte in vier Wochen
Texte und Fotos stehen vor dem Design, denn sie bestimmen, wie die Seite gebaut wird.
Der Plan geht von einem kleinen Betrieb aus, der pro Woche einige Stunden für die Homepage einplant. Mit mehr Zeit geht es schneller, in der Hochsaison oder im Urlaub entsprechend langsamer.
Schritt 1: Ziel, Zielgruppe und Fragen festhalten
Woche 1. Das Ziel in einem Satz, die Zielgruppe in zwei Sätzen und die zehn häufigsten Fragen aufschreiben. Dieses Blatt bleibt bis zum Livegang die Richtschnur.
Schritt 2: Texte schreiben
Woche 1 bis 2. Zu jeder Frage entsteht ein Abschnitt mit Überschrift und kurzem Text. Zum Schluss prüfen, ob die Aussagen den Werbebeschränkungen der Branche entsprechen, und die Texte einmal laut lesen.
Schritt 3: Fotos aufnehmen und auswählen
Woche 2. Bei gutem Licht fotografieren, Bilder auswählen, verkleinern und mit passenden Dateinamen speichern. Nutzungsrechte und Einwilligungen abgebildeter Personen festhalten.
Schritt 4: Domain sichern und Baukasten wählen
Woche 2. Die Domain unter dem Namen des Betriebs registrieren und anhand der sechs Fragen den Baukasten wählen. Kosten und Laufzeit notieren.
Schritt 5: Die Seite bauen
Woche 3. Die vorbereiteten Texte und Bilder in die Vorlage setzen, die Reihenfolge der Abschnitte aus dem Gerüst übernehmen und Farben und Schriften einheitlich halten. Danach die Handyansicht anpassen.
Schritt 6: Pflichtangaben und Kontaktweg einrichten
Woche 3. Impressum und Datenschutzerklärung erstellen und in der Fußzeile verlinken, bei Bedarf das Einwilligungsbanner einrichten. Formular, Telefonnummer oder Buchungstool testen, bis eine Testanfrage im Postfach ankommt.
Schritt 7: Google Unternehmensprofil anlegen und die Seite prüfen
Woche 4. Das Profil anlegen und bestätigen lassen. Die Homepage auf Handy, Tablet und Computer durchsehen, Links anklicken, Kontraste kontrollieren und eine unbeteiligte Person die Seite lesen lassen.
Schritt 8: Livegang und erste Kontrolle
Woche 4. Die Domain mit der Seite verbinden, die Adresse im Google Unternehmensprofil eintragen und die Seite im WLAN und mit mobilen Daten aufrufen. Einige Wochen später werden Anfragen und Rückmeldungen ausgewertet und Texte nachgeschärft.
Kostenplan: was die Homepage einmalig und laufend kostet
Die Kosten teilen sich in einmalige und laufende Posten. Eine Gesamtsumme hängt von Baukasten, Domain und Umfang ab, darum nennt die Tabelle die Posten und worauf bei jedem zu achten ist.
| Posten | Art | Worauf achten |
|---|---|---|
| Baukasten | laufend | Der Monatspreis hängt von der Laufzeit ab, bei Onepage Essential liegt er ab 9,90 Euro netto |
| Domain | laufend, jährlich | Der Preis hängt von der Endung ab, und der Verlängerungspreis kann vom ersten Jahr abweichen |
| Fotos und Texte | einmalig | Selbst gemacht kosten sie Zeit, beauftragt kosten sie ein Honorar |
| Rechtstexte | einmalig | Generator oder Rechtsberatung, bei Änderungen am Angebot werden sie nachgepflegt |
| Google Unternehmensprofil | kostenlos | Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen wollen gepflegt werden |
| Pflege | laufend | Preise, Termine und Öffnungszeiten brauchen regelmäßige Aktualisierung, selbst oder durch eine Betreuung |
Beim Selbstbauen fällt vor allem Zeit an, beim Bauenlassen vor allem ein Honorar. Welcher Weg sich lohnt, zeigt der nächste Abschnitt.
Selber bauen oder bauen lassen
Beide Wege funktionieren, und die Wahl hängt an Zeit, Lust an der Technik und dem Anspruch an Texte und Gestaltung.
Wer selbst baut, spart das Honorar und behält jede Änderung in der eigenen Hand. Moderne Baukästen wie Onepage* erlauben das ohne Programmierkenntnisse. Der Aufwand steckt weniger im Klicken als in den Vorarbeiten aus dieser Checkliste: Ziel, Texte, Fotos und Rechtstexte.
Wer lieber abgibt, bekommt eine fertige Homepage und Zeit für das eigentliche Geschäft. Das lohnt sich besonders, wenn Texte und Gestaltung professionell wirken sollen oder die Saison keine Zeit lässt. Styria Creative baut Homepages ab 2.590 Euro brutto mit allen Texten, das erste Jahr Hosting ist inklusive. Die Einzelheiten stehen unter Webdesign.
Einzelne Teile lassen sich getrennt beauftragen, etwa das Google Unternehmensprofil für 250 Euro oder zwei Stunden Unterstützung an der eigenen Seite für 250 Euro. Die Übersicht steht unter Zusatzleistungen. Mischformen sind möglich: Texte und Fotos selbst liefern und den Bau abgeben, oder selbst bauen und einzelne Teile zukaufen.
Zum Selberbauen passt, wer vier Wochen lang einige Stunden pro Woche einplanen kann und gern ausprobiert. Zum Abgeben passt, wer wenig Zeit hat, ein ausgearbeitetes Konzept wünscht oder die Homepage rasch braucht.
Die Checkliste zum Abhaken
Zum Speichern oder Ausdrucken: alle Punkte auf einen Blick.
- Ziel der Homepage in einem Satz formuliert
- Zielgruppe und ihre zehn häufigsten Fragen aufgeschrieben
- Abschnitte und Kontaktweg festgelegt
- Texte geschrieben und laut gelesen
- Aussagen auf Werbebeschränkungen der Branche geprüft
- Fotos aufgenommen, verkleinert und mit Alt-Texten versehen
- Nutzungsrechte und Einwilligungen für Bilder und Personen geklärt
- Domain registriert, der Betrieb steht als Inhaber im Vertrag
- Baukasten oder Hosting gewählt, Kosten und Laufzeit notiert
- Impressum nach § 5 ECG (Österreich) oder § 5 DDG (Deutschland) erstellt
- Datenschutzerklärung passend zur Seite erstellt
- Einwilligungsbanner eingerichtet, falls Cookies oder Drittdienste laufen
- Kontaktformular, Telefonnummer oder Buchungstool getestet
- Google Unternehmensprofil angelegt und bestätigt
- Seitentitel, Überschriften und Meta-Beschreibung gesetzt
- Handy-, Tablet- und Computeransicht geprüft, Kontraste kontrolliert
- Impressum und Datenschutzerklärung in der Fußzeile verlinkt
Sind alle Punkte abgehakt, kann die Homepage online gehen. Kleinere Lücken lassen sich nachholen. Vor dem Start müssen Impressum, Datenschutzerklärung und der Kontaktweg stehen.
Wer das schreibt
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