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Lexikon

Was kostet eine Domain?

Kurz und einfach erklärt. Am Ende steht, was das für deine eigene Website bedeutet.

Eine Domain ist deine Internetadresse, zum Beispiel deinepraxis.at.

Was sie kostet, hängt von der Endung, der Laufzeit und dem Anbieter ab, bei dem du sie registrierst, deshalb gibt es keinen einzelnen Preis dafür.

Ausführlich erklärt.

Eine Domain besteht aus zwei Kostenblöcken. Der eine ist die Gebühr an die Stelle, die eine Endung verwaltet, etwa nic.at für .at-Domains. Der andere ist der Aufschlag des Anbieters, bei dem du die Domain tatsächlich registrierst, meist dein Hosting-Anbieter oder ein eigener Domain-Registrar. Beide zusammen ergeben den Preis, den du am Ende siehst, und der unterscheidet sich je nach Endung deutlich.

Die Endung selbst macht den größten Unterschied. Eine .at-Domain kostet in der Regel weniger als eine internationale Endung mit wenig Angebot, und manche Endungen sind bewusst teurer gehalten, weil sie begrenzt vergeben werden. Dazu kommt die Laufzeit: Domains werden meist für ein Jahr im Voraus bezahlt und automatisch verlängert, solange du nicht widersprichst. Wer eine mehrjährige Laufzeit auf einmal bucht, zahlt manchmal pro Jahr etwas weniger.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Handwerksbetrieb registriert eine .at-Domain mit dem eigenen Firmennamen. Die erste Rechnung kommt direkt bei der Registrierung, danach jedes Jahr erneut, meist automatisch abgebucht. Vergisst der Betrieb eine Rechnung oder eine veraltete Zahlungsmethode, läuft die Domain irgendwann ab und wird nach einer Frist wieder freigegeben. Ab diesem Moment kann sie jede andere Person registrieren, auch mit demselben Firmennamen. Deshalb lohnt sich eine Erinnerung im Kalender, unabhängig davon, wie die Website selbst gehostet wird.

Als Hausnummer: eine .at-Domain liegt üblicherweise bei rund 15 Euro im Jahr. Die genaue Zahl für deine Wunschdomain bekommst du direkt beim Anbieter oder bei mir im Angebot, weil sie sich mit Endung und Aktion ändert.

Ich registriere Domains über Hostinger*, dort liegen auch die Seiten meiner Kundinnen. Du kannst deine Domain genauso gut woanders registrieren, sie gehört in jedem Fall dir.

Neben dem Preis lohnt sich ein Blick auf die passende Endung. Für einen österreichischen Betrieb ist eine .at-Domain meist naheliegend, weil sie sofort zeigt, wo der Betrieb sitzt. Für ein Angebot mit Kundschaft im ganzen deutschsprachigen Raum kann eine .com- oder .de-Domain sinnvoller sein. Manche registrieren mehrere Endungen gleichzeitig, um zu verhindern, dass jemand anderes unter demselben Namen eine ähnliche Seite aufbaut. Das kostet zwar mehr, schützt aber den eigenen Namen im Netz zusätzlich. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von deinem Budget und davon ab, wie wichtig dir dieser Schutz ist.

Was das für deine Website bedeutet.

Die Domain ist ein eigener, laufender Posten, getrennt vom Hosting und getrennt vom Website-Bau selbst. Wenn ich eine Website für dich baue, wähle ich mit dir gemeinsam die passende Adresse und Endung aus und richte die Domain für dich ein. Die laufende Jahresgebühr dafür trägst du selbst, weil sie bei der Registrierungsstelle anfällt und nicht bei mir. Frag im Erstgespräch gern nach der aktuellen Zahl für deine gewünschte Endung.

Wo du weiterliest.

  • WebdesignDort steht, was zu einem Website-Projekt gehört und was separat läuft, etwa die Domain.
  • PreiseDie Übersicht zeigt, was im Website-Preis enthalten ist.
  • Was ist Hosting?Noch ein Begriff aus dem Lexikon, kurz erklärt.
  • Was ist ein SSL-Zertifikat?Noch ein Begriff aus dem Lexikon, kurz erklärt.

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