Styria Creative, Wortmarke

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Styria Creative Web Solutions, Inhaberin Dipl.-Ing. Denitsa Angelova, Werbeagentur (EPU), Sausal 137, 8443 Gleinstätten, Österreich. Fassung vom 9. September 2026.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Styria Creative Web Solutions (im Folgenden „Auftragnehmerin“) und ihren Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Kunde“), unabhängig davon, ob diese Verbraucher:innen (§ 1 KSchG) oder Unternehmer:innen (§ 1 UGB) sind.

Sie gelten für sämtliche Leistungen: Webdesign und Webentwicklung, Relaunch, Wartung und Hosting, Beratung, Prozess- und KI-Automatisierung, Workshops und Vorträge, Einzelbegleitung sowie digitale Produkte und Onlinekurse.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Auftragnehmerin stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu. Das gilt auch dann, wenn die Auftragnehmerin die Leistung in Kenntnis abweichender Bedingungen vorbehaltlos erbringt.

Ist eine Bestimmung dieser AGB gegenüber Verbraucher:innen unzulässig, gilt sie nur gegenüber Unternehmer:innen. Zwingende Rechte von Verbraucher:innen bleiben in jedem Fall unberührt.

§ 2 Welche Art von Leistung jeweils vereinbart ist

Die Leistungen der Auftragnehmerin sind rechtlich unterschiedlich einzuordnen. Welche Regeln gelten, hängt davon ab:

  • Werkleistungen sind Leistungen mit einem abgrenzbaren Ergebnis, etwa die Erstellung oder der Relaunch einer Website. Geschuldet ist das Werk.
  • Dienstleistungen sind Beratung, Workshops, Vorträge und Einzelbegleitung. Geschuldet ist das sorgfältige Tätigwerden, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg.
  • Dauerschuldverhältnisse sind Wartung, Pflege und Hosting. Sie laufen über eine vereinbarte Zeit und werden gekündigt, nicht abgenommen.
  • Digitale Produkte sind Dateien und Vorlagen zum sofortigen Zugriff, etwa Prompt-Sammlungen. Für sie gilt zusätzlich § 9.
  • Onlinekurse sind zeitlich begrenzte oder dauerhafte Zugänge zu Lerninhalten. Für sie gilt zusätzlich § 10.

Der konkrete Umfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Produktbeschreibung. Support- und Wartungsleistungen sind kein automatischer Teil eines Webdesign-Auftrags, sie werden gesondert gebucht.

§ 3 Wie der Vertrag zustande kommt, auch über Digistore24

Bei Dienst- und Werkleistungen kommt der Vertrag durch ein schriftliches Angebot der Auftragnehmerin und dessen schriftliche Annahme durch den Kunden zustande. Als schriftlich gilt auch die Annahme per E-Mail. Angebote sind unverbindlich und freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.

Digitale Produkte und Onlinekurse werden über die Plattform Digistore24 verkauft (Digistore24 GmbH, St.-Godehard-Straße 32, 31139 Hildesheim, Deutschland). Digistore24 tritt dabei als Wiederverkäuferin im eigenen Namen auf. Der Kaufvertrag kommt in diesen Fällen zwischen dem Kunden und Digistore24 zustande, nicht zwischen dem Kunden und der Auftragnehmerin.

Für solche Käufe gelten daher zusätzlich und vorrangig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Widerrufsbelehrung von Digistore24. Auch die Rechnung, die Zahlungsabwicklung und ein allfälliger Widerruf laufen über Digistore24. Die Auftragnehmerin erbringt die inhaltliche Leistung und ist Ansprechpartnerin für inhaltliche Fragen.

Widersprechen sich diese AGB und die Bedingungen von Digistore24, gehen für den Kaufvorgang die Bedingungen von Digistore24 vor.

§ 4 Leistungsumfang und Änderungswünsche

Maßgeblich ist der im Angebot beschriebene Umfang. Enthält das Angebot eine Anzahl von Korrekturschleifen, Unterseiten oder Stunden, ist diese verbindlich.

Wünsche, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden nach vorheriger Ankündigung gesondert verrechnet. Die Auftragnehmerin weist darauf hin, bevor sie mit einer solchen Zusatzleistung beginnt.

Die Auftragnehmerin darf für die Erbringung ihrer Leistungen Dritte sowie technische Hilfsmittel einschließlich Systemen künstlicher Intelligenz einsetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt bei ihr.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt alle für die Durchführung erforderlichen Inhalte, Materialien, Zugänge und Informationen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung.

Der Kunde sichert zu, dass er an allen von ihm gelieferten Texten, Bildern, Logos, Videos und sonstigen Inhalten die erforderlichen Rechte hält. Er stellt die Auftragnehmerin von Ansprüchen Dritter frei, die wegen dieser Inhalte gegen sie erhoben werden.

Impressum und Datenschutzerklärung der Website des Kunden liefert der Kunde. Die Auftragnehmerin übernimmt für deren Inhalt und Rechtskonformität keine Haftung und schuldet keine Rechtsberatung.

Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung und einer angemessenen Nachfrist nicht nach, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Ruht ein Projekt aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, länger als drei Monate, ist die Auftragnehmerin berechtigt, die bis dahin erbrachten Leistungen abzurechnen.

§ 6 Termine und Fristen

Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Sie setzen voraus, dass der Kunde seine Mitwirkungspflichten rechtzeitig erfüllt.

Verzögerungen, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, verlängern die Fristen um die Dauer der Behinderung.

§ 7 Vergütung, Zahlung und Verzug

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot oder der Produktbeschreibung. Alle genannten Preise sind Endpreise. Wird direkt bei der Auftragnehmerin beauftragt und gezahlt, fällt keine Umsatzsteuer an, solange die Kleinunternehmerregelung nach § 6 Abs. 1 Z 27 UStG gilt.

Ein Teil des Angebots wird über Digistore24 abgewickelt, sowohl Leistungen als auch digitale Produkte, unter anderem um Ratenzahlung zu ermöglichen. Digistore24 tritt dabei als Wiederverkäuferin im eigenen Namen auf und rechnet selbst ab. In diesem Fall ist die gesetzliche Umsatzsteuer im angezeigten Gesamtbetrag bereits enthalten und wird auf der Rechnung von Digistore24 ausgewiesen. Der auf der Bestellseite angezeigte Gesamtbetrag ist der Betrag, der abgebucht wird.

Rechnungen sind ohne Abzug binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei größeren Aufträgen wird nach Meilensteinen abgerechnet.

Ratenzahlung. Wo Ratenzahlung angeboten wird, läuft sie über Digistore24 mit der dort vereinbarten Laufzeit. Die Leistung wird erbracht, bevor alle Raten bezahlt sind; bis zur vollständigen Zahlung bleiben alle Rechte an den erstellten Werken bei der Auftragnehmerin (Eigentumsvorbehalt, siehe § 15). Gerät der Kunde mit zwei aufeinander folgenden Raten in Verzug, ist die Auftragnehmerin berechtigt, den gesamten offenen Restbetrag fällig zu stellen und laufende Leistungen bis zur Zahlung auszusetzen.

Bei Zahlungsverzug gebühren Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. Gegenüber Unternehmer:innen gilt § 456 UGB, gegenüber Verbraucher:innen § 1333 ABGB. Die Auftragnehmerin ist außerdem berechtigt, die notwendigen und zweckentsprechenden Kosten der Betreibung zu verlangen.

Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Einschränkung nicht.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

Wartung, Pflege und Hosting werden für die im Angebot genannte Laufzeit abgeschlossen, in der Regel ein Jahr. Wird nicht spätestens einen Monat vor Ende der Laufzeit gekündigt, verlängert sich der Vertrag jeweils um ein weiteres Jahr. Die Kündigung bedarf der Textform, eine E-Mail genügt.

Nicht in Anspruch genommene Leistungen eines Wartungspakets, etwa enthaltene Arbeitsstunden, verfallen am Ende des jeweiligen Monats und werden nicht vergütet.

Begleitprogramme mit fester Dauer, etwa eine dreimonatige Einzelbegleitung, enden mit Ablauf dieser Dauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit ist ausgeschlossen; die vereinbarte Vergütung bleibt geschuldet. Der Kunde kann Termine nach § 11 verschieben.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Seiten unbenommen. Ein wichtiger Grund liegt für die Auftragnehmerin insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung mit einer fälligen Zahlung mehr als 30 Tage in Verzug ist, wenn er trotz Aufforderung und Nachfrist nicht mitwirkt, oder wenn er Inhalte verlangt, die gegen geltendes Recht verstoßen.

Nach Beendigung eines Hosting-Vertrags stellt die Auftragnehmerin dem Kunden auf Wunsch einen vollständigen Export der Website und der Datenbank zur Verfügung. Der Aufwand für den Umzug zu einem anderen Anbieter wird nach Aufwand verrechnet, sofern nichts anderes vereinbart ist. Nach Ablauf von 30 Tagen ab Vertragsende ist die Auftragnehmerin berechtigt, die Daten zu löschen.

§ 9 Digitale Produkte, Widerrufsrecht

Verbraucher:innen haben bei Verträgen im Fernabsatz grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen (§ 11 FAGG). Die Frist beginnt bei digitalen Inhalten mit dem Tag des Vertragsabschlusses.

Dieses Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Auftragnehmerin beziehungsweise Digistore24 mit der Ausführung begonnen hat, nachdem der Kunde

  • ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und
  • zur Kenntnis genommen hat, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert (§ 18 Abs. 1 Z 11 FAGG).

Beides wird im Bestellvorgang bei Digistore24 abgefragt. Wer die Zustimmung nicht erteilt, bekommt den Zugang erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.

Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, sobald die Leistung vollständig erbracht wurde und der Kunde der Ausführung vor Fristablauf ausdrücklich zugestimmt hat (§ 18 Abs. 1 Z 1 FAGG).

Digitale Produkte sind zur Nutzung durch den Kunden bestimmt. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder ein Weiterverkauf an Dritte ist nicht gestattet, ebenso wenig die Veröffentlichung der Inhalte.

§ 10 Onlinekurse und Mitgliederbereiche

Der Zugang zu einem Onlinekurs ist persönlich und nicht übertragbar. Zugangsdaten dürfen nicht weitergegeben werden.

Die Auftragnehmerin stellt die Inhalte für die im Angebot genannte Dauer bereit. Ist keine Dauer genannt, gilt eine Bereitstellung von mindestens zwölf Monaten ab Kauf. Danach kann der Zugang eingestellt werden; die Auftragnehmerin kündigt das mindestens einen Monat vorher an, damit heruntergeladen werden kann, was zum Download vorgesehen ist.

Die Auftragnehmerin darf Kursinhalte aktualisieren, ergänzen oder ersetzen, solange der vereinbarte Zweck erhalten bleibt. Einzelne Lektionen oder Bonusinhalte können sich dabei ändern.

Für den Widerruf gilt § 9.

§ 11 Beratung, Workshops und Einzelbegleitung

Bei Beratung, Workshops, Vorträgen und Einzelbegleitung schuldet die Auftragnehmerin ein sorgfältiges Tätigwerden nach dem Stand ihres Wissens, keinen bestimmten Erfolg. Insbesondere wird kein Umsatz, keine Zeitersparnis, keine Reichweite und keine Platzierung in Suchmaschinen zugesagt.

Vereinbarte Termine können bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben werden. Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen gilt der Termin als konsumiert und wird verrechnet, es sei denn, der Kunde weist einen wichtigen Grund nach. Die Auftragnehmerin bietet in einem solchen Fall nach Möglichkeit einen Ersatztermin an.

Muss die Auftragnehmerin einen Termin absagen, bietet sie zeitnah einen Ersatztermin an. Ein Anspruch auf Schadenersatz wegen der Verschiebung besteht nicht, soweit § 16 nichts anderes vorsieht.

Aufzeichnungen von Terminen werden nur mit Zustimmung aller Teilnehmenden angefertigt. Sie dienen ausschließlich der internen Nachbereitung und werden nicht veröffentlicht.

Die Auftragnehmerin ist keine Rechtsanwältin, keine Steuerberaterin und keine Unternehmensberaterin im Sinne der Gewerbeordnung. Sie erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung. Wo solche Fragen berührt werden, verweist sie an die zuständigen Berufsgruppen.

§ 12 Hosting und Verfügbarkeit

Die Auftragnehmerin betreibt Websites auf der Infrastruktur eines Rechenzentrumsbetreibers. Sie bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeitsquote, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist.

Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen der Server wegen notwendiger Wartung, Sicherheitsaktualisierungen oder aus Gründen, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, nicht erreichbar ist. Planbare Wartungsarbeiten kündigt sie nach Möglichkeit vorher an.

Die Auftragnehmerin erstellt im Rahmen der gebuchten Pakete regelmäßige Sicherungen. Der Kunde bleibt dennoch angehalten, für ihn wichtige Inhalte selbst zu sichern.

§ 13 Einsatz von künstlicher Intelligenz

Die Auftragnehmerin setzt bei Texten, Bildern, Auswertungen und Automatisierungen Systeme künstlicher Intelligenz ein. Die Ergebnisse werden vor der Auslieferung geprüft.

Ergebnisse solcher Systeme können dennoch unvollständig, veraltet oder sachlich falsch sein. Für die inhaltliche Richtigkeit von KI-Ergebnissen wird keine Gewähr übernommen, soweit § 16 nichts anderes vorsieht. Der Kunde ist gehalten, gelieferte Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen.

Mit KI erstellte oder bearbeitete Bilder werden gekennzeichnet, wie es die Verordnung (EU) 2024/1689 vorsieht.

An rein maschinell erzeugten Ergebnissen bestehen nach derzeitiger Rechtslage möglicherweise keine Urheberrechte. Die Auftragnehmerin kann deshalb nicht zusichern, dass an solchen Ergebnissen ausschließliche Rechte bestehen oder dass Dritte sie nicht in ähnlicher Form erhalten.

Der Kunde stellt keine Daten zur Verfügung, deren Verarbeitung durch solche Systeme ihm untersagt ist, insbesondere keine Gesundheitsdaten und keine Daten, die einer beruflichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.

§ 14 Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen, soweit hier nichts Abweichendes geregelt ist.

Bei Werkleistungen behebt die Auftragnehmerin Mängel, die innerhalb der Gewährleistungsfrist auftreten und die sie zu vertreten hat, innerhalb einer angemessenen Frist. Der Kunde gibt ihr dazu Gelegenheit zur Verbesserung.

Gegenüber Unternehmer:innen gilt: offene Mängel sind binnen 14 Tagen ab Übergabe schriftlich zu rügen, versteckte Mängel binnen 14 Tagen ab Entdeckung. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rügepflicht nicht.

Kein Mangel sind: Abweichungen in der Darstellung zwischen verschiedenen Browsern, Geräten und Bildschirmgrößen, soweit die Website nutzbar bleibt; Störungen durch Änderungen des Kunden oder Dritter an der Website; Störungen durch Aktualisierungen von Fremdsoftware, Themes oder Erweiterungen außerhalb eines gebuchten Wartungspakets; sowie das Ausbleiben eines bestimmten Ergebnisses bei Suchmaschinen.

§ 15 Urheber- und Nutzungsrechte

Alle von der Auftragnehmerin erstellten Entwürfe, Designs, Konzepte, Texte und technischen Umsetzungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung ihr Eigentum. Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein räumlich und zeitlich unbeschränktes, einfaches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.

Nicht umfasst sind: der Weiterverkauf der Arbeitsergebnisse an Dritte, die Nutzung als Vorlage für weitere Websites, und die Weitergabe von Quelldateien, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Lizenzen Dritter, etwa für Schriften, Bilder, Themes oder Erweiterungen, gelten in dem Umfang, den der jeweilige Rechteinhaber vorgibt. Laufende Lizenzkosten trägt der Kunde, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Entwürfe, die nicht zur Ausführung kommen, bleiben bei der Auftragnehmerin und dürfen vom Kunden nicht verwendet werden.

§ 16 Haftung

Die Auftragnehmerin haftet für Schäden, die sie vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat, unbeschränkt.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet sie gegenüber Unternehmer:innen nicht. Gegenüber Verbraucher:innen haftet sie bei leichter Fahrlässigkeit für Schäden an der Person unbeschränkt und für Sachschäden begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Ausgeschlossen ist in jedem gesetzlich zulässigen Umfang die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust und für das Ausbleiben bestimmter Platzierungen in Suchmaschinen.

Für Inhalte, Materialien und Rechtstexte, die der Kunde liefert, haftet ausschließlich der Kunde. Das gilt insbesondere für Impressum und Datenschutzerklärung seiner Website.

Die Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 17 Vertraulichkeit

Beide Seiten behandeln Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden und die erkennbar vertraulich sind, vertraulich. Das gilt insbesondere für Zugangsdaten, Zahlen und Geschäftsunterlagen, und es gilt über das Ende des Vertrags hinaus.

Zugangsdaten werden ausschließlich zum vereinbarten Zweck verwendet und nach Abschluss des Auftrags auf Wunsch gelöscht. Der Kunde ist gehalten, Zugangsdaten nach Projektende selbst zu ändern.

§ 18 Nennung als Referenz

Die Auftragnehmerin darf erbrachte Arbeiten unter Nennung des Kunden auf ihrer Website, in Portfolios und in sozialen Netzwerken als Referenz zeigen, sofern der Kunde dem nicht widerspricht.

Ein Widerspruch ist jederzeit formlos möglich und wirkt für die Zukunft. Nach einem Widerspruch entfernt die Auftragnehmerin die Nennung binnen angemessener Frist.

Ein Herkunftsvermerk im Fußbereich der erstellten Website wird nur gesetzt, wenn das ausdrücklich vereinbart ist.

§ 19 Höhere Gewalt

Ereignisse, die außerhalb des Einflussbereichs einer Partei liegen und die Leistung unmöglich oder unzumutbar machen, befreien für ihre Dauer von der Leistungspflicht. Dazu zählen etwa Naturereignisse, behördliche Anordnungen, längerer Ausfall von Strom- oder Telekommunikationsnetzen und schwere Erkrankung.

Die betroffene Partei informiert die andere unverzüglich. Dauert die Behinderung länger als zwei Monate, kann jede Seite vom Vertrag zurücktreten; bereits erbrachte Leistungen werden abgerechnet.

§ 20 Schlussbestimmungen

Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts und der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts. Gegenüber Verbraucher:innen gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als sie den Schutz zwingender Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzieht.

Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmer:innen ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Auftragnehmerin. Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: consumer-redress.ec.europa.eu. Die Auftragnehmerin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Es gilt jeweils die Fassung dieser AGB, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auf styriacreative.com abrufbar war. Diese Fassung stammt vom 9. September 2026.

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