Lexikon
Was ist ein Onepager?
Kurz und einfach erklärt. Am Ende steht, was das für deine eigene Website bedeutet.
Ein Onepager ist eine Website, die aus einer einzigen langen Seite besteht statt aus mehreren Unterseiten.
Klickst du im Menü auf einen Punkt, scrollt die Seite direkt zum passenden Abschnitt weiter unten, ohne eine neue Adresse zu laden.
Ausführlich erklärt.
Ein Onepager reiht die üblichen Bereiche einer Website untereinander auf: Hero-Bereich mit Kernaussage, kurze Vorstellung, Leistungen, vielleicht Referenzen oder Stimmen, dann Kontakt. Das Menü oben verhält sich wie ein Inhaltsverzeichnis, das direkt zum Abschnitt springt, statt eine neue Seite zu laden. Für Besucherinnen fühlt sich das wie ein durchgehender Rundgang an statt wie mehrere getrennte Räume.
Der Vorteil zeigt sich vor allem am Anfang einer Selbstständigkeit. Wer noch wenige, klar umrissene Leistungen hat, muss diese nicht über zehn Unterseiten verteilen. Ein Onepager zeigt alles Wichtige auf einer Strecke und wirkt dabei vollständig, ohne aufwendig zu wirken. Der Bau geht schneller als bei einer mehrseitigen Website, weil weniger Einzelseiten mit eigener Struktur entstehen müssen.
Die Grenze liegt dort, wo das Angebot wächst. Kommen mehrere sehr unterschiedliche Leistungen dazu, ein Blog, ein Shop oder eine Seite pro Standort, wird ein Onepager sehr lang und die Orientierung leidet. Ein Beispiel: Ein Coach startet mit drei Angeboten und einem Onepager, der genau diese drei zeigt. Zwei Jahre später bietet er zusätzlich Gruppenprogramme, einen Online-Kurs und Vorträge an. Auf einer einzigen Seite würde das unübersichtlich, eine Website mit mehreren Unterseiten passt an dieser Stelle besser.
Technisch baut ein Onepager auf denselben Werkzeugen auf wie eine mehrseitige Website, etwa WordPress, Wix oder Onepage.io. Der Unterschied liegt allein in der Aufteilung der Seite.
Ein Punkt wird bei der Entscheidung oft übersehen: die Auffindbarkeit über Suchmaschinen. Eine Website mit mehreren Unterseiten kann für jedes Thema eine eigene Seite anlegen, die gezielt zu einem einzelnen Suchbegriff passt, etwa eine eigene Seite pro Leistung. Ein Onepager hat dagegen nur eine einzige Adresse für alles, wodurch er schwerer für mehrere unterschiedliche Suchbegriffe gefunden wird. Für den Anfang ist das meist kein Problem, weil ohnehin noch wenige Leistungen bestehen. Sobald das Angebot wächst und du über verschiedene Suchbegriffe gefunden werden willst, lohnt sich der Umstieg auf mehrere Unterseiten.
Was das für deine Website bedeutet.
Am Anfang deiner Selbstständigkeit oder bei einem überschaubaren Angebot ist ein Onepager oft der passende Einstieg: schneller gebaut, günstiger und trotzdem vollständig. Wächst dein Angebot später, lässt sich daraus eine Website mit Unterseiten entwickeln, ohne bei null anzufangen. Ich berate dich im Erstgespräch dazu, welche Form für deinen aktuellen Stand passt.
Wo du weiterliest.
- Homepage erstellen lassenHier siehst du den ganzen Ablauf von der ersten Idee bis zur fertigen Seite.
- PreiseDer Onepager ist mein Einstiegspaket mit Ratenzahlung, die Zahlen stehen dort.
- ReferenzenBeispiele für fertige Onepager aus echten Projekten.
- Was kostet eine Domain?Noch ein Begriff aus dem Lexikon, kurz erklärt.
- Was ist Hosting?Noch ein Begriff aus dem Lexikon, kurz erklärt.
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