Lexikon
Was ist eine Landingpage?
Kurz und einfach erklärt. Am Ende steht, was das für deine eigene Website bedeutet.
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit genau einem Ziel: anrufen, ein Formular abschicken oder etwas kaufen.
Sie zeigt nur, was zu diesem einen Ziel gehört, ohne Menü und ohne Links, die davon wegführen.
Ausführlich erklärt.
Eine Landingpage entsteht fast immer für einen Anlass: eine Anzeige, ein Freebie, ein einzelnes Angebot. Wer auf die Anzeige klickt, soll auf einer Seite landen, die genau das zeigt, wofür geklickt wurde, und sonst nichts. Kein Blogbeitrag daneben, keine Über-mich-Seite in Konkurrenz, kein Menü mit zehn Punkten, das zum Wegklicken einlädt.
Der Aufbau folgt fast immer demselben Muster. Oben steht in einem Satz, was die Besucherin bekommt. Darunter folgt, warum das für sie zählt, meist mit einem Beispiel aus dem Alltag statt mit einer Liste von Eigenschaften. Danach kommt ein Beleg dafür, dass es funktioniert, etwa eine Kundenstimme oder ein Bild vom Ergebnis. Am Ende steht immer derselbe Knopf, oft mehrfach auf der Seite wiederholt, aber mit demselben Text und demselben Ziel.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Eine Physiotherapeutin bewirbt einen Rückenkurs mit einer Anzeige. Klickt jemand darauf und landet auf der normalen Startseite ihrer Praxis, muss die Person erst suchen, ob es den Kurs überhaupt gibt, was er kostet und wo die Anmeldung ist. Landet sie stattdessen auf einer eigenen Seite nur für den Kurs, mit Termin, Preis und Anmeldeformular direkt sichtbar, ist der Weg zur Anmeldung kürzer. Genau darum geht es: den Abstand zwischen Interesse und Handlung so klein wie möglich zu machen.
Wichtig ist der Unterschied zu einer normalen Unterseite deiner Website. Eine Unterseite wie „Leistungen" oder „Über mich" ist Teil eines größeren Gefüges und darf zu anderen Seiten führen. Eine Landingpage ist bewusst allein. Sie wird oft nur für die Dauer einer Kampagne gebraucht und danach wieder abgeschaltet oder umgebaut, etwa wenn ein Kurs vorbei ist oder eine Aktion endet.
Wie gut eine Landingpage funktioniert, lässt sich außerdem gut messen. Weil sie nur ein Ziel hat, ist einfach nachzuvollziehen, wie viele Besucherinnen tatsächlich anrufen, ein Formular abschicken oder etwas kaufen. Diese Zahl lässt sich über die Zeit vergleichen, wenn du zum Beispiel die Überschrift oder das Bild austauschst. Genau diese Messbarkeit macht Landingpages für Anzeigenkampagnen so brauchbar: du siehst, ob eine Version besser funktioniert als eine andere, ohne gleich die ganze Website zu verändern. Bei einer normalen mehrseitigen Website ist dieser Vergleich viel schwerer, weil Besucherinnen über viele unterschiedliche Wege ankommen.
Was das für deine Website bedeutet.
Wenn du eine Anzeige schaltest oder ein Freebie anbietest, reicht meistens eine einzelne, fokussierte Seite dafür. Deine Haupt-Website bleibt für alle da, die dich grundsätzlich kennenlernen wollen, die Landingpage für alle, die schon wissen, was sie wollen. Wer beides vermischt, verliert Anmeldungen, weil die Besucherin zu viele Wege hat, statt zu der einen Handlung geführt zu werden. Ich baue Landingpages deshalb als eigenständiges Stück neben deiner Website.
Wo du weiterliest.
- WebdesignDort steht, wie ich eine Website inklusive einzelner Landingpages für ein Angebot baue.
- Website-RelaunchPasst, wenn die bestehende Seite ohnehin überarbeitet gehört und eine Landingpage gleich mitgedacht wird.
- ReferenzenBeispiele für Seiten, die genau nach diesem Muster gebaut sind.
- Was ist ein Onepager?Noch ein Begriff aus dem Lexikon, kurz erklärt.
- Was kostet eine Domain?Noch ein Begriff aus dem Lexikon, kurz erklärt.
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